Kunst

DIE FREIHEIT ZU SEIN

Arbeitsweise

Alveolarwände, Installation mit Video

Sensible Grenzen, Maskenspiel

Ich arbeite mit verschiedensten Materialien, Kupferblech, Metallfolie, Gips, Stein, Holz, Stoff, Papier. 
Dabei geht es oftmals um Abdrücke desselben Modells in verschiedenen Materialien und der dadurch bedingten Veränderung.  
Besonders reizvoll ist auch die Lichtdurchlässigkeit der Schicht, Haut oder die Innenansicht als Negativform. Neuerdings habe ich begonnen mit Videobearbeitungen zu arbeiten.

https://youtu.be/yNynJfL-epY                                                      Im Nachforschen von Zusammenhängen, die zur pandemischen Entwicklung eines Virus führen können:       zum einen die Auswirkungen globaler  Konsumentwicklungen auf das Ökosystem, in dem sich der Mensch plötzlich als Mitbetroffener wiederfinden musste… zum anderen die individuelle Angst beim Befall einer Virusinfektion in Atemnot zu geraten…                                                                                       Das Organ der Lunge als rhythmisch agierender Austauschfilter zwischen Außen- und Innenwelt mit seinen unzählig sich verästelnden in den millionenfachen Alveolen endend.                                                                                               Bis in den Sprachgebrauch sich manifestierend die Übertragbarkeit in den Baum als Erdorgan. Die Missachtung der Verletzlichkeit beider Organe, sodass Schädigungen allerorts massiv voranschreiten.

 

Ausgangspunkt stellten sowohl reichlich verschriftlichte Begriffe mit dem Wort „grenzen“ als auch 7 Masken mit ihren unterschiedlichen Charakteren. Letztere entwickelten sich über das Bespielen auf einer studioartigen Kleinstbühne bei mir zuhause. Drei vierflächige hohle Holzquader dienten als Requisiten.                                          So entstanden anhand nachfolgender Wortinhalte kleine szenische Abläufe und Handlungen.                                      Grenzauf- und -abbau, Ober- und Untergrenzen, Grenzen überwinden, Eingrenzen, Grenzüberschreitung, Vergrenzen, Entgrenzen 

Schwein gehabt? Installation

Schweingehabt? Performance

Menschenserde13, Installation

Interessanter Weise war das Schwein/die Sau in alten Kulturen oftmals ein Ausdruck der Verehrung des Weiblichen in seiner Fruchtbarkeit und eines königlichen Selbstbewusstseins.

Wie verstehe ich mich im weiblichen Körper, was geschieht angesichts permanenter Missachtung selbstverständlicher Vorgänge in ihm mit unserem mitfühlendem Dasein? 

https://www.youtube.com/watch?v=6Pks021Fv0o&t=6s

In meiner Performance „Schwein gehabt?“ beschäftigte mich der heutige unsägliche Umgang mit den sogenannten Nutztieren. 

Zur Performance zählen bis zu 7 MaskenträgerInnen: Schwein, Treiber, Sekretärin.  Ein/e Sängerin/Sänger mit Fetischstock. Ein/e Musiker/in.

Die Installation „Menschenserde13“ entstand aus der Beschäftigung mit der Erde als geografischer Erdball, einer Kugelform schwebend im Weltraum mit einem sensiblen Gleichgewicht, die der Mensch nur an seiner äußersten Oberfäche wie kitzelnd berührt.Das Erleben der Diskrepanz zwischen zartester Erscheinungsform und zerstörerischer Gewalt sowie der Berufung auf die Menschenrechte und tagtäglicher Verletzung derselben, führte zur Verbindung der verschiedenen Elemente dieser Installation.

Objekte aus Papier als Lichtkörper in dunklem Raum, Klangcollage aus Naturklängen, gesprochenen Worten in verschiedenen Sprachen und diversen Geräuschen. Maskenköpfe aus Papier und Alufolie