Kunst

DIE FREIHEIT ZU SEIN

Menschenserde

Atelier

Objekte

Die Installation „Menschenserde13“ entstand aus der Beschäftigung mit der Erde als geografischer Erdball, einer Kugelform schwebend im Weltraum mit einem sensiblen Gleichgewicht, die der Mensch nur an seiner äußersten Oberfäche wie kitzelnd berührt.Das Erleben der Diskrepanz zwischen zartester Erscheinungsform und zerstörerischer Gewalt sowie der Berufung auf die Menschenrechte und tagtäglicher Verletzung derselben, führte zur Verbindung der verschiedenen Elemente dieser Installation.

Objekte aus Papier als Lichtkörper in dunklem Raum, Klangcollage aus Naturklängen, gesprochenen Worten in verschiedenen Sprachen und diversen Geräuschen. Maskenköpfe aus Papier und Alufolie

Mein Atelier liegt in Plein bei Wittlich.  Zur Zeit arbeite ich an der Transformation meiner Performance „Schwein gehabt?“ zu einer Installation, wobei mich nach wie vor der heutige Umgang mit den sogenannten Nutztieren, sowie die andauernde Herabsetzung der Frau beschäftigt. Interessanter Weise war das Schwein, die Sau in alten Kulturen oftmals der Ausdruck der Verehrung des Weiblichen in seiner Fruchtbarkeit und eines königlichen Selbstbewusstseins.         Wie verstehe ich mich im weiblichen Körper, was geschieht angesichts permanenter Missachtung selbstverständlicher Vorgänge in ihm mit unserem mitfühlendem Dasein?

Ich arbeite mit verschiedensten Materialien, Kupferblech, Metallfolie, Gips, Stein, Holz, Stoff, Papier.
Dabei geht es oftmals um Abdrücke desselben Modells in verschiedenen Materialien und der dadurch bedingten Veränderung. 
Besonders reizvoll ist dabei auch die Lichtdurchlässigkeit der Schicht, Haut oder die Innenansicht das Negativ.